Wie die Zeit verfliegt...

Soooo, das Zwischensemester ist schon wieder vorbei, und weiter geht's mit dem Bloggen.

Hier ein kleines Follow-up, was noch so zwischenzeitlich passiert ist... =)

Alsooo zuerst zum ETH Game. Die Präsentation lief super - das Publikum hat unserem Game sogar den Publikumsaward verliehen. YEAH! Auch beim Anspielen war der Spassfaktor riesig =)



Dann habe ich mich natürlich auch etwas dem Kochen gewidmet. Catering für eine Geburtstagsparty stand an. -> Kühlschrank gefüllt.


Da die Gäste über den Nachmittag verteilt kamen, entschieden wir uns für à la minute - Gerichte in Häppchenform.




Das Menü:

Vorspeisen:
- Tomatenmousse mit Mozzarellakügelchen und Basilikum-Schaum
- Hackbällchen auf Couscous

Hauptgänge:
- Rindsgeschnetzeltes auf Safranrisotto
- Pouletbrust an Zitronensauce mit Butternudeln
- Schweinsgeschnetzeltes auf Kartoffelstock

Desserts
- Rote Beeren auf griechischem Joghurt
- Schokoladenmousse mit Birnen
- Kleiner Früchtespiess

Selbstverständlich waren wir (2) am Abend fix und fertig, aber Spass hat's gemacht!

Dann waren noch die Schlusspräsentationen der Bachelor- und Masterabgänger, zu welchen ich nächstes Jahr hoffentlich auch gehöre ;-)



Als neues Gadget haben wir uns noch einen 3D-Drucker angeschafft... Ob ich damit wohl etwas für meine Master-präsentation drucken soll? =)



Dann gibt's ebenfalls News zum Spiel fürs SRF. Hab ich das überhaupt schon erwähnt? Im Dreierteam haben wir während dem Zwischensemester ein Game für SRF Zambo für die Kindersendung Pätagei programmiert.

Fotoshooting der Hauptperson


 Das Game ist inzwischen auch schon Online spielbar unter www.zambo.ch
-> Pätagei das Spiel

Hier noch ein kleiner Einblick ins selbstgemachte 1.Augustmenü. Mhhhh!

Ebenfalls erwähnenswert ist natürlich die Gamescom in Köööln!  Viele neue, grosse Games, Ideen, Standdesigns, Kontakte, ... Wer weiss, vielleicht stelle ich da in ein paar Jahren ja auch aus? Alles in allem war leider nicht DIE Neuheit dabei, aber spannend wars auf jeden Fall!


 Kulinarisch habe ich natürlich auch neue Restaurants ausprobiert. Hier ein paar Kreationen des Café Boy, Zürich.

Artischockensuppe



Dann stand ein weiterer Catering-Event an (Hochzeit). Diesmal gabs neben kulinarischem Inhalt auch selbstgemachte Picknick-Körbchen.


Zutaten für ein Jambalaya ;-)



Dann war noch die Suisse-Emex, eine Marketingmesse, die aber leider nichts wirklich neues zeigte und auch keine wirklichen Beispiele an tollen, aktiven Ständen hatte :-( Hier hätte ich mehr erwartet.
Dafür waren an der Fantoche, der Animationsmesse, spannende Vorträge von Gamedesignern.



So, und zum Schluss noch ein kulinarisches Erlebnis der oberen Waid in Zürich. Ein kleines Tobleronemousse...

Woche vom 15.5.2015

Hoooot News - von der Woche vom 18.5.15

Montag: 
Heute schaff ichs leider nur den halben Tag durchzuhalten. Mich haut's mit ner mühsamen Erkältung ins Bett *schnüff* Am Morgen können wir an unserer Arbeit schreiben, ich bin aber wie erwähnt alles andere als Produktiv. Ab nach Hause. *chrzzzz*

Dienstag:
Wir sprechen über unser Projekt und politische Games. Ein wichtiges Thema in der Branche, allerdings möchte ich meine Games erst mal möglichst unpolitisch halten. Am Nachmittag gibt's den letzten Input der ETH. Boaaah, schon bald haben wir die Abschlusspräsentation. *nervös*
Vorsichtshalber arbeiten wir anschliessend noch etwas am Game... Polishen und zum Glänzen bringen *bling* :-)


Mittwoch:
Wieder sprechen wir etwas über die bevorstehende ETH Präsentation. Da werden voraussichtlich die Rektoren der ETH und ZHDK sein, Mr. Disney Research Lab, Vertreter von Microsoft, und und und. *zitter*. Der Saal hat jedenfalls platz für 400 Personen. Wir beruhigen uns dann beim "Quartett" spielen und analysieren. Früher hab ich das echt gerne gespielt, heute aber kaum noch. Ist mir zu zufällig. Allerdings ist es natürlich je nach Thema (Bsp. Cafés von Zürich) doch noch interessant - aber mehr wegen den Infos statt der Gamemechanik...
Weiter gehts ins Studio - den Filmkomponisten unser Game pitchen, damit sie vielleicht mal Musik für unser Game machen können... Ein voller Erfolg! Schon nach einer Stunde haben wir Musiker fürs ETH-Game und für meine Masterarbeit. Yay, das wird hammer! :-D


Am Abend nehme ich an einer nicht ganz ernst gemeinten Studie teil. Dabei geht's ums Essverhalten.
Wir werden kulinarisch verwöhnt, müssen aber auf einem einbeinigem Stuhl,
 an einem schwebenden Tisch balancieren.... (Zur Stabilisierung) Selbstverständlich nur mit runden Gerichtsbestandteilen ;-)

Zum Schluss stellt sich die ganze Studie als Modul einer Klasse heraus. Sehr toll gemacht, kreativ und lecker.








Wochenendbastelei

Inspiriert durch die vielen Cosplayer an der Fantasy Basel kann man ja am Wochenende probieren, ob man wohl auch so ein Schwertchen hinbekommen würde... 


Und natürlich darf gute Musik auch nicht fehlen... Mnozil Brass in der Tonhalle. Seeeehr goil!!


Fantasy Basel

Donnerstag, 14.5.2015 

Yeaaaaaah, heute geht's an die Fantasy Baaaaasel *freu*
Wir sind etwas schockiert ab den Anstehschlangen, aber janu, wir sind ja excited! =)

Nächstes Jahr schau ich dann, dass ich da auch ein Game ausstellen kann =)


Sieht hammer aus und ist meega witzig!

Wie geht's uns denn heute?



Merk ich mir für gutes Stand-Design =)

Vorträge, Vorträge, Vorträge

Uiuiui, lange her seit dem letzten Post...
Meine Leserschaft (*wink*)  hat mich ja dezent aufgefordert, wiedermal News zu posten...


Nun denn...
In der Woche vom 11.5. passierte folgendes:

Montag:
Vorträge, Vorträge, Vorträge. Am Morgen gibt's einen Input über Schlagwortsuche, am Nachmittag präsentierten wir verschiedene Methoden für Designer. Ich erzähle etwas zu visuellem Feedback: Du stellst deine Kunst ins Netz und erhälst von der Community Bilder statt Text als Feedback. Für mich wär's nix, aber joaaa, wem's hilft...;-) 
Am Abend im Unitykurs lernen wir die Grundlagen zum Erstellen eines 2D Adventures... =)

Wird bestimmt ein Bestseller :-)

Dienstag:
Wiederum Vorträge - diesmal über Interactive Storytelling. Jeder von uns stellt eine Analyse eines Games vor mit Fokus auf narrative Inszenierung (Wer ist der Erzähler? Gibt's interaktive Dialoge? Kann man die Story beeinflussen? etc.) 

Die vorgestellten Games sind: 
Vanishing of Ethan Carter (So ein bisschen düsteres Sherlok Holmes Game)
Dear Ester (Man befindet sich auf ner Insel und hört Brieffragmente an Esther)
Beyond: Two Souls (Interaktiver Film über Jodies Flucht vor der CIA)

uuuuund von mir: The Stanley Parable (Plötzlich allein im Büro und keine Arbeit mehr - was ist passiert?)  - eignet sich natürlich perfekt für's Thema. Und da man Videos zeigen darf, lasse ich natürlich den Erzähler des Games den Vortrag für mich halten.... =)
Und wer die Stanley Parabel noch nicht gespielt hat, sollte sich spätestens jetzt das Game sofort shoppen und damit loslegen. Spielzeit ist nur etwa ne Stunde - lohnt sich definitiv! 


Mittwoch:
Heute spielen wir nur für mich "grow a game". Das Spiel hilft bei der Ideenfindung für Games: Man zieht vier Karten und muss diese kombinieren.





So entstehen Ideen wie "Super Bake Bros", Gegenseitiges Zutatenklauen, Pixelkuchen backen uund so weiter =)

Weiter geht's mit einem Input zur Musik: Wie spreche ich mit einem Musiker (höhö), was gibt es für Techniken zum Musik einbauen, wie zeigt man Gefahr, welche Emotionen weckt Musik, etc.


So kann man mittels Musik natürlich den Stresslevel des Spielers beeinflussen, aber auch den Ort oder die Tageszeit anzeigen.,,

Level up: Du verstehst das Vokabular des Musikers und des Game Designers =)




Newsgames

5.5.15

Die nächsten Tage stehen im Fokus der Newsgames. Newsgames sind Simulationsgames zu Themen, die in einem journalistischen Kontext stehen oder Nachrichten, die interaktiv vermittelt werden. Meist beinhaltet ein solches Game politische Themen oder handelt von Krieg und Leid.

So werden uns einige Games vorgestellt:

September 12th: Wirf Bomben, um Terroristen zu töten - leider werden auch Passanten verletzt.
Frontiers (2008): Flüchte und erreiche Europa
This war of mine (2014): Überlebe in einer vom Krieg verursachten Ruine
Prison valley (2009): Web Dokumentarfilm der Gefägnis Industrie
Papers, Please (2013): Entscheide, wer aufgrund seiner Dokumente einreisen darf und wer nicht.
Haiti Earthquake: Spielst du den Journalisten, einen Flüchtling oder den Helfer?

Am folgenden Tag müssen wir selber ran:
Nach einem kurzen Intro von Marcus Bösch (Gamestudio http://thegoodevil.com/) haben wir 5 Stunden Zeit selber ein Newsgame zu erstellen.

Unser Team entscheidet sich für ein SBB-Game: Die SBB möchte Suizide auf Gleisen verhindern, um Verspätungen und Kosten zu vermindern.




Suicide Buster Bros - Rette die suizidgefährdeten Personen vor dem heranfahrenden Zug um Verspätungen und Kosten zu verhindern. Ziel des Spiels ist es, so viele Menschen wie möglich in die «Safe Zone» zu ziehen. Jeder Selbstmord verkürzt die Spielzeit. Nach einer gewissen Zeit ist das Spiel beendet und man erfährt die totale Verspätung des Zugs sowie die entstandenen Kosten für die SBB.

Die Ergebnisse der anderen Teams findet ihr hier:
http://zhdkngh.tumblr.com/

Ebenfalls sehr spannend ist, was uns Marcus von SLAT erzählt. "Shit, look at that!". Eine hilfreiche Praktik, Aufmerksamkeit zu generieren.
http://x.marcus-boesch.de/slat/


Roma!

"Ich nähmt es Cola." - "Sehr gern, dörfs mit Iiis und Zitrone sii? Und für nacher no es Gläsli Champagner?" Donnerstagabend, 21.10 Uhr im Flieger nach Rom. Jawohl. So fühlt sich Businessklasse an. Wow. Das Essen übertrifft manches Restaurant und die Bedienung Flugbegleiter sind eigentlich nur für einem persönlich da. 


Normalerweise könnte ich mir Businessklasse ja nicht leisten, aber die SWISS hatte gerade einen Deal mit dem Reisebüro unseres Vertrauens... Ich fühle mich also wie Queen herself. Schade, dass der Flug schon nach 1.5 Stunden vorbei ist.

In Rom angekommen werden die 6 Businessgäste natürlich mit einem separaten Bus zum Flughafen chauffiert, damit sie als Erste bei der Gepäckausgabe ankommen. Yay!
Dann beginnt allerdings die italienische Gemütlichkeit - Zeit bis zur Gepäckausgabe: 20 Minuten...

Anschliessend lernen wir den langsamsten Ticketautomaten der Welt kennen. Nein, das ist nicht übertrieben. Es geht geschlagene 13 Minuten, bis dieser ein Zugticket ausspuckt. 
Klick - Sanduhr .........*wart*.......*wart*..... *gähn*.....*ungeduldig werd*....... nächster Screen. Die Schlange hinter uns wird immer länger und ich bin überzeugt, die Hälfte hat jetzt noch kein Ticket. 
Mein Usability Herz weint, die Vorfreude auf Rom ist aber trotzdem riesig.


Am nächsten Morgen stechen wir selbstverständlich zuerst zum Petersdom. Da hat's am 1. Mai ja sicher keine Leute. Oder so. Jedenfalls besichtigen wir kurz den Platz, entscheiden uns aber gegen die kilometerlange Anstehschlange und wollen uns die vatikanischen Museen zu Gemüte führen.

Petersdom

Da steht zum Glück kaum jemand an. Etwas skeptisch wird uns dann bewusst, dass die vatikanischen Museen am 1. Mai geschlossen haben. Schade. 
Da die Anstehschlange auf dem Petersplatz immmernoch ewig ist, beschliessen wir via Engelsburg Richtung Pantheon zu gehen.

  
Schaderweise (Is that a real word?) hat das Pantheon am 1. Mai nur am Morgen geöffnet. Wir erhaschen also leider nur einen kurzen Blick durch den Türspalt und entscheiden uns für Kolloseum-watching. Nach längerem Warten an der Bushaltestelle (Was, die fahren am 1.Mai auch nicht?!) erwischen wir einen sympathischen Taxifahrer. Dieser schlängelt sich gekonnt durch den römischen Verkehr und entschuldigt sich, dass er einen ziemlichen Umweg fahren muss, da eine Hauptstrasse gesperrt ist. Wir packen unser bestes Italienisch aus und lachen gemeinsam mit dem Taxitypen über Polizisten, die lieber Selphies machen, anstatt den Ghettoverkehr zu regeln.
 

Nachdem das Kolloseum besichtigt ist (Das Ding ist einfach mega eindrücklich!) und wir es schaffen, gefühlten 15000 Selphie-Stick Verkäufern auszuweichen (Okay, die Dinger sind ja schon modern, aber so toll, dass alle 2 Meter jemand stehen muss, der die gleichen Selphiesticks verkauft, auch wieder nicht?!) beschliessen wir, nach einem Spaziergang noch den Trevi-Brunnen zu besuchen. Das ist ja mein persönliches Highlight. Dieses Licht am Abend, die Besucher, das Plätschern, diese wunderschöne Atmosphäre...



Dummerweise ist das Bild von meinem letzten Besuch in Rom. Denn DAS erwartet uns.


Ein mit Glas umhüllter Brunnen, nicht beleuchtet, kühl, leer, trist. 
Revisionsarbeiten. Innerlich schreie ich vor Frust. Wie können sie nur... *schnief*

Naja, das Frust-Nachtessen ist dafür lecker, aber es bleibt halt ein Frust-Nachtessen...

Frust-Tiramisû =)

Tag 2 beginnen wir ultra-früh beim Petersplatz. Die Schlange ist zwar immernoch lang, aber mit Kaffe und Gipfeli ganz gut zu überstehen. =) Und da die Füsse schon etwas angeschlagen sind, ist es auch völlig okay, sich nicht allzu schnell zu bewegen.


Der Petersdom selbst ist einfach atemberaubend. Trotz dem vielen Prunk nicht zu kitschig aber doch imposant. Wir lassen es uns nicht nehmen und steigen noch auf die Kuppel. Natürlich nehmen wir nicht den Lift sondern die Treppen und blicken anschliessend stolz auf den Petersplatz hinunter.



Da sich unsere Füsse danach eher mies fühlen, lassen wir die anschliessend geplanten vatikanischen Museen (7km lang) wiederum weg, essen etwas, beäugen das Getummel auf der spanischen Treppe und gehen die Shoppingstrassen auf und ab. Nach einem kurzen Zwischenhalt im Hotel beäugen wir noch die Pyramide (Ja, da steht eine Pyramide mitten in Rom), den Circus Maximus und den Mund der Wahrheit (Bocca della Verità).


Am nächsten Tag besuchen wir wiederum eine Kirche (von denen hat's hier also schon noch ein paar...): Santa Maria Maggiore. Natürlich landen wir mitten in einer Messe und schauen uns das Spektakel gerne an.

Weiter geht's zum diesmal geöffneten Pantheon.

 
Piazza Venezia

Und zum Schluss setzen wir uns etwas in den Park der Villa Borghese und geniessen den Ausblick auf Rom und dem Treiben im Park zuzusehen. Dann ist der Kurztrip leider schon wieder vorbei und wir kehren mit Sonnenbrand zurück in den Regen.