Blickfänge

Wie es sich für ne Design-Studentin gehört, die keine Ahnung davon hat, war ich an der Design-Ausstellung "Blickfang". Naja, iirgendwie war das etwas speziell. Es gab viiiel Hipschterli-Kleidung, Lampen, nochmals Kleidung, eher unpraktische Taschen,Teppiche und Möbelstücke.
Digitales war leider gar nichts dabei und das Ganze kostete auch noch nicht gerade wenig Eintritt.

Ja, die Dinge waren hübsch und selbstgemacht. Aber so richtige Kaufstimmung kam zumindest bei mir nicht auf. Hab wohl eben doch keine Ahnung davon ;-)

Sehr hübscher Stand - Sowas will ich auch mal =)

  Dann hab ich noch ein paar Orte besucht, die ihr allenfalls noch nicht kennt:

Modell der Primetowerumgebung - Zu finden im Technopark

Werkstätten des Schiffbaus. Riesig und eindrücklich!
Dann war da noch die Escape-Quest (Escape the Room) in Zürich - hammer! Du hast 60 Minuten Zeit Rätsel zu lösen und dich aus einem Raum zu befreien. In meinem Fall wurde ich alleine in einem Raum angekettet und musste von meinen Kollegen befreit werden... :-s


Dann noch ein bisschen Werbung für die besten Gewürze der Welt: Der Würzmeister aus Kloten macht alle Gewürze selber und frisch. Die sind der absolute hammer :-D


Uuund noch ein Bild von der Chocol'Art Tübingen - Ein offener Weihnachtsmarkt mit Schoko-Ständen. Einfach ein Paradies für Schokoholics. Ja. Ich. Hab. Ne. Tonne. Schokolade. gekauft.
(Verdammt, das wird wieder nichts mit ner Sommer-Strand-Figur... Jänu! :-D)


Secret Messages

Ihr bekommt die Aufgabe ein Spiel zu gestalten, bei dem man die Hinweise nicht sieht...
Naja, als Hilfsmittel gibts UV-Stifte und UV-Taschenlampen.

Da kann man soooo viele tolle Sachen machen.Und vorallem kann man nen ganzen Raum vollkritzeln, ohne dass es Jemand merkt...*höhö* ;-) Rumdetektiven macht definitiv Spass.

Ansonsten mach ich so tolle Sachen wie Duplo-Burger rumschubsen (Prototyping für mein Kochgame...).


Für den Tag der offenenTür hat das Toni-Areal einen Haufen Quest-Marks aufgehängt... Cool nicht?
Ich wollte mich ja schon drunter stellen und die Leute 30 Wolfsfelle jagen lassen...


Dann habe ich mich einwenig in solche Mehrgänger verliebt... Ich meine - nen gaaaaanzen Abend lecker zu essen, und es hört beinahe nicht mehr auf... Das ist schon goil!
 

En Guete!

Bier-Speck Fondu. Zum reinlegen.

Zürich erleben.

Game Designer sind nicht normal. 

Echt jetzt. 
Wenn sie von A nach B müssen, können sie dies einfach nicht normal tun. Seht ihr also Menschen, die wie wild Zahlen vor sich hermurmeln sind diese nicht am seltsame Verschwörungstheorien herunterbeten, sondern sie zählen Schritte. Natürlich um zu sehen, ob es in einem Game funktionieren würde, für Schritte Punkte zu erhalten. Logisch, oder?

Seht ihr aber Menschen, die wie wild im Sphères (Café mit integrierter Bücherhandlung) rumrennen und hektisch irgendetwas suchen, haben sie weder ihren Hamster verloren noch sind sie bei der Sauberkeitskommision. Sie suchen schlichtweg den Ort, wo dieses Foto gemacht wurde.  

 


Jaaa, natürlich werden wir immer gelockt mit Preisen... (Wer's zuerst hat, bekommt das Getränk bezahlt.) Die Blicke der Gäste sind übrigens unbezahlbar. =D 

Selbstverständlich machen wir auch sehr kulturelle Dinge. So kann man in Zürich einfach ins Baugeschichtliches Archiv hineingehen und ein Modell von Zürich um 1800 bestaunen. 
Es ist ziemlich beeindruckend, wie sich die Stadt in der Zeit verändert hat.  
Eindrücklich ist vor allem die Sternförmige Stadtbefestigung. Ist euch schonmal aufgefallen, das der Schanzengraben Ecken hat?


 Die Online-Version davon gibt's hier: http://www.stadtmodell-zuerich.ch/de/

Weiter geht's im Neumarkt 17, einem Möbelladen.
Auf den ersten Blick unscheinbar klein. Geht da unbedingt mal rein! (und findet wieder raus...) *chchch*




Nach dem Besuch solltet ihr dann versuchen, den Aufbau der Räume zu zeichnen. Have fun! ;-)

Menschen, die vor dem Kunsthaus Restaurant mit Pandas rumhängen  (da hat's vorne aussen ne Lounge mit Decken - seehr friedlich!) sind manchmal auch nicht ganz normale Game Designer... Nur so zur Info.

Zum Schluss noch ein lustiges Tramspiel für euch und eure Freunde, falls ihr unseren Ausflug ebenfalls macht: Ihr fahrt vom Toni-Areal zum Rathaus und jeweils einer muss die Strecke zwischen zwei Haltestellen rennen und das Tram wieder erwischen... Dann ist der nächste dran. Selbstverständlich könnt ihr hierbei Wetten abschliessen...  (und euch über das arme Schwein amüsieren, das gerade rennt...)

Money, choclate and games. That's life.

Wie findet ihr die Hausaufgabe, Glückslose kaufen zu müssen? Genau. Ziemlich cool.
 
Wir haben also alle Lose gekauft und sie selbstverständlich auch analysiert.


Wenn man gewinnt, natürlich nur den Betrag des Loses, sodass man gerade wieder ein neues davon kaufen kann. Die Ausbeute war mager. Von ca. 60 Franken erhielten wir nur gerade 10 zurück.
Trotzdem die Analogie zu Games - man bezahlt für ein Spiel und kriegt dafür als Gegenwert eine gewisse Zeit an Unterhaltung oder Beschäftigung. Die Motivation, ein Spiel überhaupt zu spielen ist einfach nicht immer die gleiche ;-)


Neben dem Studium gibt's ja auch noch andere tolle Sachen. Wie zum Beispiel Schokolade. Der Tag der offenen Tür der Confiserie Honold in Bildern:
Eine Schokoraspelmaschine...

Pralinédegustation... MHHHH!
Die Caipirinhapraliné sind übrigens die Besten!

Geld und Schoggi haben wir abgehakt - fehlt noch das Gamen.
Absolutes Hammergame: Don't stop talking and nobody explodes. Entschärfe die Bombe rechtzeitig... Selten so gelacht bei einem Partyspiel... =)

17/100 später und es hätte nicht mehr gereicht...

Creative Constraints

Im 3 tägigen Workshop lernen wir eine neue Kreativitätstechnik kennen: Einschränkung.
Der Task: Kreiere ein Objekt, dass Spuren hinterlässt.

Zwei mal täglich kamen dann per SMS Regeln / Einschränkungen hinzu, die das Objekt erfüllen musste. Wir bastelten also einen haufen Dinge, die Spuren hinterliessen (glitzernd, farbig, klanglich, geschmacklich, und so weiter).




Jap, war ziemlich eklig, die Spuren nach langem, leichten
Erwärmen und Abkühlen lassen von Mayo, Kalbfleischwurst,
Käse und Joghurt... *ürks*


Unser "Meisterstück" war ein Ball, der mit einem Schlauch gefüllt war. Dieser wiederum hinterliess Farb- und Geruchsspuren beim Herumrollen.

The joy of cooking

Kochkurse der Miros Klubschule kann ich also sehr empfehlen:

Avocado-Lachstürmchen



War also sehr lecker und erst noch gesund... =) Habe zudem so neue Wörtchen gelernt wie "Quinotto", "Tahin" und "Chia"... Viel Spass beim Googlen ;-)

Der Chief Game Designer von Google (Was für ein Titel... *schmacht*) war noch an unserer Schule und hat das Project Tango vorgestellt: Ein Tablet mit dem man im Raum herumgehen kann und  sofort ein 3D-Modell davon erstellt wird...
Ziemlich krasses Ding.


Dann durfte ich noch einen Zweitägigen Rhinokurs besuchen. Hier das Resultat:

Modeln macht schon spass =) Vorallem wenn man nicht
die Figur dafür hat ;-)
Im Theorie-Unterricht gingen wir einen Park anschauen.
So macht Schule wirklich Spass! Spielplätze sind eben doch auch für Grosse!


Und falls ihr euch jetzt fragt, warum ich für das einen Master-Abschluss erhalten sollte...
Keine Angst. Wir haben nicht nur rumgeblödelt. Wir haben den Park analysiert auf seine Message, seinen Aufbau, und so weiter. Man betrachtet die Dinge einfach mal von einer anderen Seite! Und hat einen Praxisbezug zur Theorie! =)

Theorieunterricht für Anfänger

Wie unsere Lektionen im Master ausschauen?

 


Wildes Rumgehüpfe mit witzigen Gadgets, Basteln, Spielen, sich mit Dingen bewerfen und so...
Und ja, wir lernen dabei! Im Kindergarten hat man schliesslich auch die wichtigen Dinge des Lebens gelernt und durfte solche Dinge machen...! (Und schliesslich entstehen dabei auch ernsthafte Konzepte)


Das Gamelab hat sich ein Motioncapture-System angeschafft. Selbstverständlich haben wir es mit sämtlichen Yoga-Sonnengrüssen (oder wie heisst das?) getestet. Funktioniert!

Wenn Gamedesigner einander zum Abendessen
einladen sieht das übrigens so aus. Man spielt gemeinsam
Mariokart und isst Hotdogs dazu. YEAH! =D



Ausflug an die Gourmesse. Mhhhhh...
Da gibt's sooo viele leckere Sachen!
Dann gab's noch ein Testessen für ein Helferessen. Wir kochten gemeinsam einen Vielgänger =)

Links unten: Angehende Kürbissuppe
Rechts oben: Schrumpfendes Rotkohl

Apérohäppchen: Tomatenmousse mit Mozzarella...

Fleisch. Risotto. Rotkohl. Einfach geil.
So. Jetzt hab ich hunger. Kennt ihr eigentlich meinen Jahres"vorsatz"? Ein Jahr keine Tankstellensandwiches. Naja, das Jahr ist bald um, und es ist mir noch nie schwer gefallen. Gibt's halt ne Stunde später was' selbstgekochtes. Dafür ist's umso leckerer. :-D