Pomelo, Durian, Bittermelon & co.

So. Tag Nummer 1 in Hong Kong. Zunächst plündern die einen von uns eine Bäckerei oder Ähnliches. Das Brot gleicht aber eher einem Kaugummi. Wir suchen uns also ein Café, wo es sogar Kaffee gibt. Leider nicht wirklich geniessbar, aber immerhin Kaffee =) Da mich der Hunger plagt, zeige ich wieder auf etwas, dass ansatzweise nach Toast aussieht und erhalte ein Frittiertes Eierbrot mit Extrabutter und Peanutbutter...  
Villeicht etwas mastig und leeeicht amerikanisch, aber Hunger habe ich danach definitiv nicht mehr...


Im Connecting Space (Unser Schulort) angeommen erhalten wir eine kurze Einleitung, haben dann aber auch schon wieder frei. Wow. 

Wir schliessen uns zu einem Dreiergrüppchen zusammen, shoppen uns ne Unlimited-Internet SIM-Karte und machen uns auf Entdeckungstour. Yeeees!

Typische Wohnhäuser. Ja, das ist die Mindesthöhe.

Toy & Gifts Store :-D


Hier hats überall Märkte. Vor allem mit Fischen, die lebendig dort gehalten werden. Die Muscheln
spucken sogar Wasser... :-) Die Fleischecken sind leider etwas gewöhnungsbedürftig, da ganze Schweineköpfe und Beine herumhangen... (Ich erspar euch das Bild ;.))
Mit der Fähre nach Hung Hom bei schönstem Wetter!

Wir schlendern dann von Hung Som via Yau Ma Tei nach Tsim Sha Zsui (Gesundheit!) und entdecken einige witzige Dinge:

Spielhalle
Charlie Brown Cafe



Leckerer "Bubbletea" o. Ä. :-D

 Wir schlendern durch einige Märkte und decken uns mit Souvenirs und Spezialitäten ein... =)


Pomelo-Frucht, wie Grapefruit aber nicht bitter.
Saft der Bittermelone. Ungeniessbar, bitter und
ziemlich sicher abführend...
 Zitat Wikipedia: " Im Falle einer Überdosierung kann es zu Magen- und Bauchschmerzen oder zu Durchfall kommen. Auch leichte Blutvergiftungen können kurzfristig auftreten."

Durian - darf man nicht in Restaurants mitnehmen,
da sie fürchterlich stinken, wenn sie verderben.

Oftmals werden wir angequatscht und gefragt woher wir sind.
Diese Chinesen zeigen uns ihr Würfelspiel (ähnlich wie "Meier-Müllern)
und laden uns auf ein Bier ein... :-D

Jap, auf dem Hotel steht ein Bus.

Skyline by Night. Mit 1000 von Lichtern und LED-Walls

Das Nachtessen jagen wir dann wieder zurück auf Hong Kong Island. Poulet mit einer Honig-Granatapfel-Sauce. Hammer! Rechts seht ihr Rindfleisch an einer Pfeffersauce. Ebenfalls sehr empfehlenswert! Und das Beste ist, dass man hier das Essen teilt und jeder von Allem probieren kann :-D


*speechless*

17.3. / 18.3.

So, zunächst ein gewöhlincher Dienstag morgen.

Halbfertig gepackt, bereits nervös und trotzdem vorfreudig vergeht dieser auch ziemlich schnell, da die eigentliche Lektion ausfällt und wir an unseren Projekten arbeiten können.

Am Nachmittag habe ich ein Date mit Betty Bossi, die allenfalls mein Kooperationspartner für mein Game wird *freu*Ich halte euch auf dem Laufenden =)

Dann geht's weiter zur ETH, dort stellen wir unser Game und das Prototyping den anderen vor.



Soweit so gut. Dann kommt der aufregende Teil:

Oooooff toooo Hoooong Koooong! =) Am Flughafen werde ich von meiner kompletten Familie überrascht, die mit mir noch was Trinken kommt. Die Nervösität geht dadurch etwas weg, trotzdem ist es ist ein ziemlich seltsames Gefühl, alleine für zwei Wochen zu verreisen.

Hier mal ein paar imaginäre (Bilder... ;-)) Eindrücke.

Ich übe schonmal Chinesisch...
Das Menu des Fluges =)
Jaaah, wo fang ich bloss an?


Das Poulet war etwas speziell, der Rest aber seeehr lecker!
 Es ist schon der Hammer, gleichzeitig lecker zu Essen, nen Film zu schauen, mit Kissen im Nacken, und 'ner Dosen-Cola. SWISS ist einfach eine coole Airline.
Ups, hab das System zum abstürzen gebracht.
Help....

Früüühstück! Ei, Spargen, Kroketten, und und und...
 Viel Schlaf gibt's leider nicht, dafür hab ich jetzt Interstellar und Paddington gesehen =)

Landung in Hong Kong
Der Zug ins Zentrum zeigt an, wo man ist und hat TV-Screens =)

Das "kleine Hostel" Y-Loft
Zimmer der Y-Loft

Draussien sind etwa 25 Grad . Jap, Abends um 7 im T-Shirt...es ist ziemlich tropisch hier :-D
Da uns ein kleines Hüngerchen plagt, beschliessen wir ein Restaurant zu suchen und noch etwas typisches, chinesisches zu Essen.

Ähm ja. da müssen wir uns wohl auf gut Glück für ein Restaurant enscheiden. Und die haben ja hoffentlich alle auch eine englische Karte.


Bingo. Die Karte ist Chinesisch. Und die Bilder leider
nicht  wirklich definierbar... Oh-oh.

Wir fragen also die Kellnerin, was sie uns empfiehlt... sie kann aber kein Wort englisch.
...
?!???!

Unsere Herren zeigen halt auf gut Glück auf einige Bilder..
und sie zeigt ab und zu ebenfalls auf eines...
Quasi Memory.

Wir sind ziemlich gespannt, was uns erwartet, aber das Ergebnis kann sich definitiv sehen und schmecken lassen! Es wird immer mehr aufgetischt und vor unseren Augen wird eine Ente sauber tranchiert! Da ich keine Meerestiere mag, bin ich noch etwas zögerlich bei den unbekannten Gerichten, stelle aber fest, das nur im Reis etwas Fisch ist und der Bohnensalat mit Tintenfischen als solcher gut erkennbar ist. Die frittierten Dinge beinhalten übrigens Seidentofu und sind aussenrum scharf. Irgendwie goil.

 


Nebenan machen wir einen Abstecher in einen kleinen Einkaufsladen, der bis um 11 Uhr Abends offen hat. An den Packungen erkennt man zwar ungefähr, was drin sein könnte, aber so ganz genau weiss man es dann doch nicht. ;-)





Als Abschluss gehen wir (das ist einfach das Grüppchen, das mit der Swiss angekommen ist) noch zur "Joggingstrecke" Hostels... Naja, zum Joggen ist es nicht wirklich geeignet, zum aber kurz hinsitzen und gemeinsam etwas plaudern schon eher. Aber vor Allem geniessen wir die Aussicht...

 

Gute Nacht miteinander! =)


Ich bin schizophren. Ich auch.

16.03.2015

Heute gibt's Teil zwei der Kompetenzprofilierung alias Psycho-Analyse.

Zunächst analysieren wir die Eigenschaften unserer Helden und Vorbilder und stellen dann fest, dass wir diese Eigenschaften auch haben (wie romantisch...)


Dann analysieren unser Lese- und Fernsehverhalten und hier mein Resultat:

Artistic (Jap, Kochsendungen gehören in den Bereich =)), Conventional (Ordnungsliebende Menschen...) und Investigative (=forschend, das stammt sicher von NCIS und so)

Dann erhalten wir die Resultate zurück von zwei weiteren ausgefüllten Persönlichkeits-Fragebogen.

Einerseits: Artistic (Oh, ja Musik machen zählt zu kreativ sein =), Social und Realistic (Macher, Handwerker).

Gut, Auswertungsbogen Nummer 3 gibt nochmals 3 Resultate:
Artistic (ok, ich glaub zwar noch nicht, dass ich das wirklich kann, aber yeah!), Enterprising (Das sind so Führungspersonen) und Investigative

Was stellen wir fest? Bingo. Ich bin wohl schizophren oder so.


Weiter sortieren wir vielsagende Wörter nach Wichtigkeit und übertragen diese in unsere "Kompetenzenkarte". 
 
Äähm ja. Den Rest (Macht einen stündigen Spaziergang und sprecht über eure Kompetenzen...) erspar ich euch jetzt.

Am Abend besuche ich einen Vortrag eines Österreiches von monochrom.


Die machen ziiiemlich abgefreakte Sachen: Events, wo sie sich lebendig begraben, eine Webseite mit einer Sammlung von Rechtschreibfehlern, ein Fest, wo sie anbieten, Blutwurst aus eigenem Blut zu essen *würg* uuuund so weiter.


Im anschliessenden Unitykurs machen wir ein kleines 3d Person-Jump'n'Run mit Münzen sammeln, Gegner ausweichen, etc. Das kommt schon richtig gut =)

Oh, hier noch zwei Dinge die ich heute aufgeschnappt habe, und mal noch anschauen möchte:

  • Bronies. Ähm jap. Das sind Anhänger der My little Pony Serie. Irgendwie fancy.
    Es gibt sogar einen Film dazu ^^
  • Patapon. Ein süsses Musik-Game, bei dem man einen Volksstamm kontrolliert =)


Olé

12.03.2015

Sooo. Was werden wir wohl heute machen? Den Weltfrieden in 2 Minuten organisieren?
Nein, neeeein, so schlimm dann schon nicht. Aber dafür das fertige Masterprodukt morgen ausstellen (So wie richtig…). Jap. Das fertige Artefakt. 

„Wie ihr wisst gar noch nicht, was ihr machen wollt? Dann findet es heraus?! Ah, die, die morgen nicht da sind müssen halt heute schon fertig werden und dann dafür sorgen, dass jemand es für einem ausstellt….“

Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich heute Abend im Car nach Spanien sitzen und weiss, dass noch packen sollte. Ich entscheide mich also dafür, einen Gametrailer zu machen, damit meine Kollegen einen möglichst geringen Zusatzaufwand haben und einfach ein Device irgendwo hinlegen können. Mit meinen beschränkten Video-schneid-Kenntnissen bastel ich also was hin, flitze nach Hause, schmeisse allen möglichen Krimskrams in den Car und bin nun auf dem Weg nach Spanien.

Olé.





#notinyourmouth


 11.03.2015

Heutiges Thema: Communities und Konferenzen.
Nun sind wir also beim Networking angelangt, bei Präsentationen, bei Papers und was sie einem bringen.

Kennt ihr SCIgen? Gebt mal euren Namen da ein und staunt, wie schnell ihr ein total wissenschaftliches Paper hinkriegt :-D

Soweit so gut. Wir kennen das ja schon mit den unmöglichen Tasks und erwarten unseren heutigen.
Es ist nun 10.30, um 13.45 beginnt eine Konferenz / Tagung zum Thema

"Design happens in your Hands, not in your mouth."

Um 16.00 gehen wir dann ins Mehrspur was trinken.
Ah, die Tagung ist natürlich noch nicht organisiert, das macht ihr jetzt.
Es braucht einen Leiter, Referenten, Workshops, eine Poster-Session, eine Podiumsdiskussion, natürlich noch die ganze Dokumentation darüber, Logos und und und.

LOS. (Oh, sie ist übrigens auf englisch...)

Ich schliesse mich der Poster-Gruppe an und bin überrascht, wie sich meine ursprüngliche Idee in der Gruppe durchsetzt, ohne dass ich gross darauf herumreite oder bewusst dahin steuere. Als die Gruppe etwas ratlos vor drei grossen Zetteln steht, übernehme ich dann doch etwas die Alpharolle, obwohl ich das eigentlich nicht unbedingt wollte. Janu. Schlussendlich waren jedenfalls alle glücklich mit dem Resultat =)

Es entstanden 3 Interaktive Plakate: Eines, bei dem man Sätze vervollständigen musse, eines bei dem man eine Assoziation zeichnen musste und eines, bei dem man abstimmen konnte. Ziel war es, für die eigene Masterarbeit Ideen und Antworten zu erhalten.




Nun gut, lasst uns die Konferenz beginnen.


Eröffnet wird die Konferenz durch die Opening Keynote. Darin erfahrern wir von unserem indischen Austauschschüler etwas über Jugaad – die indische Art, Probleme zu lösen. =)


Die weiteren Referenten erzählen uns etwas über Networking, Testing, Paper-Prototyping und Diagrammgestaltung.
Anschliessend geht’s weiter mit einem Workshop. Ich entscheide mich für „Fear“, der aber alles andere als Angst macht. Wir bestreiten kleine Wettkämpfe, wie zum Beispiel, wer dem Anderen zuerst einen Schuh klaut. ^^

Zum Schluss gibt’s noch ein Podiumsdiskussion und eine inspirierende Closing Keynote.
Alles in Allem war‘s eine sehr gelungene Konferenz – sogar eine der Besten. Und das obwohl sie in so kurzer Zeit organisiert wurde. Dann wäre Zeit für den Abstecher ins Mehrspur, den ich aber auslasse und stattdessen ziemlich erschöpft an unser Game Meeting gehe.

Aufgrund Apfel-Problemen bleibt es dann aber bei der Installation und Einrichtung des Versionierungstools, anstelle eines Prototypen.
Dafür spielen wir noch ein wenig Tilt Pack, ein cooles Mehrplayer-game, dass die Ideengrundlagefür unser Spiel ist.




Levelup... mindestens 3 Level...!